ⵎⵉⵍⵉⴰ 

Mohamed Tamalt

Laut seinem Anwalt Amine Sidhoum starb ( ان لله وان اليه راجعون ) der algerische Journalist Mohamed Tamalt am Sonntag, den 11. Dezember 2016 im Krankenhaus „Lamine Debaghine“ in Bab El Oued (Algier), wo er nach seinem langen Hungerstreik im Gefängnis untergebracht wurde.

"Er war im Koma, es gab eine Nachrichtensperre über seinen medizinischen Zustand. Wir hatten keinen Zugriff auf die Krankenakte. Wir sind ahnungslos und wissen nichts. Das ist die Tragödie", beschuldigt der Anwalt die algerischen Behörden.

Tamalt Mohamed wurde am 17. Juni in Algier festgenommen. Er wurde zu zwei Jahren Gefängnis und 200.000 DA Geldstrafe vom Gericht von Sidi Ahmed (Algier) am 4. Juli 2016 wegen "Beleidigung einer Institution" und "der Person des Präsidenten" verurteilt, weil er angeblich den algerischen Präsidenten auf seiner Facebook-Seite beleidigt haben soll.

Im Gefängnis, als Protest gegen seine Inhaftierung und für die Meinungsfreiheit in Algerien, ging der Journalist am 27. Juni in den Hungerstreik. Die Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustandes zwang die Behörden, den kranken Journalisten nach seinem langen Hungerstreik ins Krankenhaus zu transferieren.

Trotz zahlreicher nationalen und internationalen Kritiken an den algerischen Behörden wegen der dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes wurde Mohamed Talmat nicht freigelassen.

People in this conversation

  • Mohamed Talmat ist ein Algerischer Kabyle, und Algerische Regierung verwechselt bei Kabylen gerne die Meinungsfreiheit mit Staatsfeindlichkeit, er musste sterben weil er seine Meinung bei FB sagt.
    wo anderes wie Frankreich ,canada ,usa ect.. hat man sehr viel über ihm gelesen und für ihm rahmatu allah gebeten.
    Deutschland ist nicht der Wirklichen Traum land für Algerischen Amazigh, darum sind wenig hier.

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  • Keine Ahnung warum hier keiner reagiert.......

    Vielleicht weil ja auch zu aufgerufenen Demonstrationen keiner hin geht,.........

    Für mich persönlich ist das Mitschreiben bei den Artikeln normalerweise erledigt. Im Forum äußere ich mich noch sporadisch, aber Energie da rein packen ist nix mehr für mich. Es ist schlimm was diesem Journalisten passiert ist, es ist schlimm was im Jemen passiert. Es ist schlimm was in Berlin passiert ist. Es ist schlimm...

    Wenn wir ein Volk wären........ jajajaja du kennst die Geschichten der einzelnen Leser hier nicht. Vielleicht würdest du dann feststellen das es nicht so einfach ist wer hier Volk ist und wer nicht.

    Ich kann deinen Verdruss verstehen, aber dann so kurzsichtig zu werden ist nicht nötig und aus meiner Sicht auch kontraproduktiv.
    Am meisten aber stört mich, wer etwas in Algerien verändern will sollte sich auch da aufhalten, und nicht aus anderen Ländern und unter anderen Staatsformen Urteile fällen die den Luxus der Meinungsfreiheit bieten........ .

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  • Ich bin ziemlich enttäuscht, dass dieser Artikel so wenig Resonanz bei den in Deutschland lebenden Algeriern und Algerierinnen findet.
    Der Mann ist Journalist und ist im Gefängnis gestorben, weil er etwas über den Rais geschrieben hat. Aber Boutef ist kein Unmensch! Warum haben ihn die Wärter so sterben lassen, mit der Gewissheit, dass er Diabetes hatte und nie fasten dürfte.

    Ich bin zwar Algerierin, in Deutschland geboren, aber ich halte mich im Laufenden, was im Land meines Vaters passiert.
    Ich kenne kaum ein Land, das so wenig Reaktion bei so wichtigen Themen zeigt. Die Algerier sind einfach lahmarschig! Meine Entschuldigung für das Wort, aber es stimmt. AH gibt sich so viel Mühe, um uns tagtäglich über Algerien zu informieren, aber die Algerier und Algerierinnen lesen einfach nur wie Mumien und reagieren nicht.

    Wenn wir ein Volk wären, würden wir uns fragen, warum der 1. November 2016, algerischer Nationalfeiertag, in Deutschland nicht gewürdigt wurde. Was tut die algerische Botschaft mit dem aus Algier überwiesenen Geld?
    Ich würde aber als algerischer Botschafter für so eine algerische Gemeinschaft nichts tun wollen. Sie soll sich in ihren allen Ecken und Enden verkriechen.
    Die MudjahidinEs, die für die Befreiung Algeriens gekämpft haben, müssen sich in ihren Gräbern mehrmals umgedreht haben, vor so eine Gleichgültigkeit.

    Recht vielen Dank an AH für die Mühe und das ehrenamtlichen Engagement.
    Eigentlich hätte die algerische Gemeinschaft in Deutschland Geld dafür zahlen müssen.
    Aber dies ist eine andere Geschichte, was der algerischen Großzügigkeit betrifft.

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