plage DZ

Das algerische Innenministerium hat die dubiosen saisonalen Geschäfte mit den sogenannten „Privat-Stränden“ an der algerischen Mittelmeerküste beendet. Mit einer „touristischen“ Sondergenehmigung konnten einige private Geschäftsmänner mit profitablem und gutem Draht zu den wichtigen lokalen Behörden und Entscheidern in den jeweiligen Provinzen in den vergangenen Jahren bereichern.

Diese Entscheidung wurde am Montag (27.4.) im Innenministerium getroffen und durch seinen Generaldirektor Azzedine Belkacem Nacer verkündet. Die Maßnahme zielt darauf ab, die durch diese Geschäftsidee entstandene Anarchie in den algerischen Stränden zu beenden. Denn viele private Pächter und dubiose Händler mit Privat-Stränden haben ihr eigenes privates Recht angewandt.

Durch eine Reihe von konkreten Maßnahmen, u.a. auch kostenlose Parkplätze, hat die algerische Regierung beschlossen, ein Ende zu den Unregelmäßigkeiten bei der Gewährung von Konzessionen zur geschäftlichen Nutzung der algerischen Strände zu setzen, die die Urlauber bestrafen, sagte der Generaldirektor im Innenministerium.

Darüber hinaus wird ein „Strandbeauftragter“ für jede Badestelle ernannt, der dem Provinz-Chef (= Ministerpräsidenten) direkt unterstellt ist und ihm berichtet. Der Strandbeauftragte soll als Schnittstelle und Ansprechpartner fungieren und über die aktuelle Situation in seinem Einsatzgebiet berichten.

Zur Erinnerung, diese Entscheidung kommt nur wenige Wochen nach der Erklärung der bisherigen Ministerin für Tourismus und Handwerk, Frau Nuria Yamina Zerhouni, zwei Drittel der algerischen Strände an private Investoren zu vermieten. Diese Erklärung kritisierten viele Mitglieder der Zivilgesellschaften, wie der Verband zum Schutz und Konsumentenberatung (APOCE). Die APOCE sieht in dieser Erklärung der Ministerin, die inzwischen nicht mehr im Amt ist, einen Verstoß gegen das algerische Verbrauchergesetz und einen Schlag gegen die algerische Familie.

  • Leider gibt es bis heute keine Kultur für Tourismus in Algerien und das ist die Ursache für viele Probleme. Auch der Wali und seine Mitarbeiter werden nichts machen können. Die Regierung in Algerien ist korrupt und der Fisch stinkt am Kopf.
    Salam

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  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Strände privat verwaltet werden, Der algerische Staat ist wahrscheinlich wegen der Korruption etc. überfordert.

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  • somit werden die guten Strände wohl auch vernichtet an Private Investoren wäre gar nicht so schlecht kostet zwar aber ein modernr Strand mit niveau. Allahu a3lem ob das eine gutenachicht wird

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  • hast Recht, Brahim
    private Leute in Algerien wollen nur schnell viel Geld abzocken, aber ohne zu arbeiten
    Ich werde nach Ramadan nach Algerien verreisen
    Vielleich sehen wir uns dort :-)
    Antar

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  • Das ist eine gute Nachricht
    dann kann ich mir in diesem Sommer mehrere schöne algerische Strände leisten :-)
    Salut
    Brahim

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