ⵎⵉⵍⵉⴰ

D Know how

Der algerische Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten, Herr Boudjemaa Talai, rief gestern (So. 24.) die Verantwortlichen der nationalen Ämter seines Resorts auf, die Zusammenarbeit mit ausländischen Ingenieurbüros und Fach-Consultingunternehmen durch Partnerschaften zu verstärken.

Bei seinen Arbeitsbesuchen der algerischen Gesellschaft für Infrastruktur-Studien (SAETI), des nationalen Büros für die technische Überwachung der öffentlichen Arbeiten (CTTP) und des Labors für maritime Studien (LEM) am Sonntag (24.7.) bekräftige Algeriens Verkehrtsminister Talai, die große Bedeutung der fachlichen Weiterbildung der Ingenieure und des technischen Personals innerhalb dieser drei nationalen Organisationen.

Der Minister betonte seine Erwartung und verlangt von den Direktoren seiner Nationalämter, dass die Fort- und Weiterbildung des Ingenieurs auf allen Gebieten regelmäßig und systematisch aktualisiert werden soll.

In diesem Kontext glaubt der Minister, dass die durchschnittliche Anzahl der Erfahrungsjahre eines Ingenieurs, der als Anfänger gilt, fünf (5) Jahre beträgt. Diese Ingenieure und Techniker brauchen neben einer guten Betreuung und Förderung eine fundierte Fortbildung, argumentierte der Minister.

Zu diesem Zweck rief der Minister die Verantwortlichen seiner Organisationen ausdrücklich auf, enge Partnerschaften mit ausländischen Ingenieurbüros und Ausbildungsinstitutionen zu schließen, um das fachliche Know-how und die Arbeitsqualität der algerischen Ingenieure und Techniker zu verbessern und zu erhöhen.

Im Rahmen seines Besuch des Labors für maritime Studien wies der Verkehrsminister den LEM-Direktor an, alle möglichen maritimen Gebiete entlang der 1.200 km langen algerischen Mittelmeerküste, einschließlich potentielle Yachthäfen zu identifizieren, die in kürzester Zeit für Unternehmen des privaten Sektors eröffnet werden können.

Die algerische Regierung sieht sich gezwungen, nach dem dramatischen Einbruch der Devisen-Einnahmen wegen des langanhaltenden Preissturzes des Erdöls, alle Wirtschaftsbereiche des Landes auf ihre Privatisierungsmöglichkeiten zu prüfen. Hierbei sind vor allem ausländische Investoren mit ihrem Know-how willkommen.

Mit seiner ausgezeichneten geostrategischen Lage als Schnittstelle zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Wirtschaftsraum und dem Nahen Osten und seiner besonderen politischen Führungsrolle in Afrika stellt Algerien ein optimaler Afrika-Standort für deutsche mittelständische Unternehmen dar, die ihre Produkte in Nordafrika, im Nahen Osten und in Zentralafrika absetzen wollen.

Deutschland ist Algeriens fünftgrößter Handelspartner. Der algerische Markt ist sehr vielfältig und bietet besonders für kleine und mittelständische Unternehmen Einstiegsmöglichkeiten in folgenden Bereichen: Automobil, Lebensmittel- und Agrarwirtschaft, Verpackungen, Maschinen und Ausrüstungsgüter für unterschiedliche Industriezweige. (s. dazu auch algerien-heute.de/wirtschaft/2337algerien-heute.de/wirtschaft/2336)

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