ⵎⵉⵍⵉⴰ 

DZ 66 34 Regel 1

Unter dem hohen Druck des dramatischen Rückgangs der Erdöleinnahmen, der Haupteinnahmequelle des größten afrikanischen Landes, ist die algerische Regierung jetzt bereit, die heilige Kuh der algerischen Wirtschaft, die 51/49%-Regel für ausländische Investitionen, zu schlachten.

Nach dem neuen Finanzgesetz 2017 soll die bisherige Regel (51/49%) für ausländische Investitionen aufgeweicht und in vielen Bereichen komplett abgeschafft werden. Stattdessen wird die neue Regel 66/34% eingeführt, die ausländischen Investoren bis zu 66% der Firmenanteile eines Joint-Ventures, wie z.B. im Bankensektor, erlaubt.

Nach den neuen Bestimmungen können ausländische Banken, die ihre Dienste in Algerien anbieten wollen, im Rahmen einer Partnerschaft mit einem algerischen Investor bis zu 66%-Anteile kontrollieren. Die algerische Regierung will damit, ausländisches Kapital nach Algerien locken, um den nationalen Bankensektor zu modernisieren und von den Erfahrungen der ausländischen Partner in der Finanzdienstleistungsbranche zu profitieren.  

Die gleichen Maßnahmen sollen auch für Investitionen in den Bereichen des Know-how-Transfers und Wissenstechnologien gelten.

 

 

(Quellen: APS, lexpressiondz, algerie360)

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