ⵎⵉⵍⵉⴰ

VW Programm DZ 

Volkswagen setzt voll auf Algerien als Hauptstandort in Nordafrika und als Haupttor zum gesamten afrikanischen Markt. Mit einem vollen Produktprogramm plant der deutsche Automobilkonzern seine Präsenz in Afrika stärker auszubauen.

Bereits Ende 2017 soll die erste Autofabrik Volkswagens in Algerien stehen. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Sonntag (27.11.) wurde ein Memorandum zwischen dem deutschen Autohersteller Volkswagen und seinem algerischen Vertriebspartner Sovac Group für den Bau einer Fabrik in der Industriezone Sidi Khettab der Provinz Relizane, ca. 200 km westlich der Hauptstadt entfernt, unterzeichnet.  

Die Zeremonie fand im Ministerium für Industrie und Bergbau in Algier in Anwesenheit des algerischen Ministers für Industrie und Bergbau, Abdeslam Bouchouareb, der drei Botschafter, Deutschlands (VW), Tschechiens (Skoda) und Spaniens (Seat) und einer starken Delegation der deutschen Volkswagen Gruppe und der tschechischen und spanischen Vertreter von Skoda und Seat statt.

Bei dieser Gelegenheit betonte Industrieminister Bouchouareb den starken Willen und das Engagement der algerischen Regierung, die Wirtschaft und die Industrie weiter zu entwickeln und zu diversifizieren und die ernsthaften Investoren zu unterstützen. „Seit zweieinhalb Jahren in der Regierung verfolgte ich ein zentrales und ehrgeiziges Ziel, nämlich die Industrialisierung und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes in der Region des Mittelmeers zu erreichen", sagte der Minister. 

500.000 Fahrzeuge im 2019

Abdesslam Bouchouareb unterstrich die Bedeutung dieser deutsch-algerischen Partnerschaft. Dies ist das erste Mal, dass die deutsche Volkswagen Gruppe vier Marken in Afrika (Volkswagen, Volkswagen-Nutzfahrzeuge, Skoda und Seat) produzieren wird. Diese Partnerschaft ist der Beweis dafür, dass wir uns in Richtung einer industriellen Zukunft bewegen. Wir bauen viele Fabriken und VW wird im Jahr 2019 mehr als 500.000 Fahrzeuge in Algerien produzieren. Dies ist eine irreversible Dynamik, erklärte der Minister.

VW DZJosef Baumert, Executive Vize-Präsident der Volkswagen Grouppe, ist stolz auf diese Vereinbarung. "Der Volkswagenkonzern hat sich entschieden, sich mit unserem Partner Sovac in diesem Projekt zu beteiligen. Dies ist die logische Konsequenz unserer Geschäftsbasis für die Stärkung und den Ausbau unserer Zukunft in dieser Region. Die Produktion wird den gleichen Standard wie in allen Werken des Volkswagenkonzerns in der Welt sein", sagte Baumert.

In Bezug auf den Technologie-Transfer, erklärte der VW-Vize-Präsident, dass die Mitarbeiter des algerischen Standorts nach der VW-Norm geschult werden, wie in den verschiedenen VW-Gruppen in Europa. 

(Foto: Von links: Josef Baumert, Markenvorstand VW Nutzfahrzeuge für den Bereich Produktion und Logistik, ‎Abdesselam Bouchouareb, Industrieminister Algerien und Mourad Oulmi, CEO SOVAC. (Bild: PD)

100 Fahrzeuge pro Tag

Josef Baumert erklärte weiter: "Unser Partner wird seine Produktionskapazität ab 2020 erweitern, um ein Produktionsvolumen von mehr als 100 Autos pro Tag zu überschreiten. Wir werden die modernsten Modelle, Seat Ibiza, Golf 7, VW Caddy und Skoda Octavia produzieren.“ 

Oulmi Mourad, CEO von Sovac, VW-Partner in Algerien, zeigte seine volle Zufriedenheit: "Dies ist ein wichtiger Tag für Sovac und Algerien, einen Global Player der Automobilindustrie zu gewinnen. Zugegeben, wir waren zuerst skeptisch und wussten nicht, wie wir die Fülle der Fragen dieses Projektes angehen sollten. Heute sind alle Hindernisse beseitigt worden.“

Dieses Projekt wurde in mehreren Monaten durch zahlreiche Verhandlungen zwischen den verschiedenen Parteien erfolgreich abgeschlossen und besiegelt. Auf einer Fläche von 150 Hektar soll ab Frühling 2017 die Fertigung beginnen und auf mehr als 100 Fahrzeuge täglich ausgebaut werden.

 

(Quelle tsa-algerie)

People in this conversation

  • C´est bon que l´Algérie veuille diversifier son économie. Mais il faut que les travailleurs algériens y gagnent en valeur ajoutée.
    Les prix du pétrole ont énormément baissé et le pays va certainement prendre des credits extérieurs ou essayer de tirer de l´argent du peuple en augmentant certains prix ou en offrant des intérêts sur l´épargne.
    Il faut des hommes d´affaires capables pour créer des emplois et développer l´économie. J´aime bien ce qu´a écrit Bayou :

    "Algerien muss sich unbedingt einer diversifizierten Wirtschaft widmen. Dafür braucht das Land fähigeren Minister, Mitarbeiter des Staates und seine gebildete Diaspora im Ausland.
    Der Arbeitgeberpräsident (FCE), Ali Haddad, bemüht sich auch in Deutschland, Frankreich, USA, Afrika um eine Win-Win-Partnerschaft.
    Issad Rebrab (CEVITAL, das Flaggschiff der algerischen Industrie, könnte in Algerien mehr investieren als allen deutschen Unternehmen zusammen - in seinem Projekt Cap Djenet wollte er bis 2020 mindestens 20 Mrd. EUR investieren und 1 Mio. direkten und indirekten Jobs schaffen -, aber ein Minister wie Bouchouareb blockiert ihn extrem!!!!! Und so ein Minister, der von Minister Gabriel 2015 in Berlin nicht Mal empfangen wurde, braucht Algerien wirklich nicht."

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  • Eine schwere Geburt aber Algerien wird für Investoren immer interessanter!
    Nach den beiden französischen Autoherstellern Renault und Peugeot will sich endlich der deutsche Weltkonzern Volkswagen im größten Wirtschaftsmarkt des Maghreb niederlassen. Die Bürokratie wurde endlich beseitigt und endlich hat man ein 150 Hektar großes Grundstück in der westlichen Provinz Relizane zur Verfügung gestellt. In der Vergangenheit war das "Problème du Foncier" immer ein Hindernis.

    Volkswagen bemüht sich seit fast fünf Jahren darum, den Zuschlag für die Errichtung eines Automobilwerks in Algerien zu erhalten. Nach Angaben des damaligen Ministers für Industrie, Mittelstand und Investitionsförderung, Mohamed Benmeradi, fanden vor diesem Hintergrund interessante Gespräche zwischen Managern des größten europäischen Automobilkonzerns und algerischen Regierungsvertretern statt. Volkswagen erwägt sogar, Algerien zum Standbein für seine Aktivitäten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent zu machen.

    Algerien muss sich unbedingt einer diversifizierten Wirtschaft widmen. Dafür braucht das Land fähigeren Minister, Mitarbeiter des Staates und seine gebildete Diaspora im Ausland.
    Der Arbeitgeberpräsident (FCE), Ali Haddad, bemüht sich auch in Deutschland, Frankreich, USA, Afrika um eine Win-Win-Partnerschaft.
    Issad Rebrab (CEVITAL, das Flaggschiff der algerischen Industrie, könnte in Algerien mehr investieren als allen deutschen Unternehmen zusammen - in seinem Projekt Cap Djenet wollte er bis 2020 mindestens 20 Mrd. EUR investieren und 1 Mio. direkten und indirekten Jobs schaffen -, aber ein Minister wie Bouchouareb blockiert ihn extrem!!!!! Und so ein Minister, der von Minister Gabriel 2015 in Berlin nicht Mal empfangen wurde, braucht Algerien wirklich nicht.

    Erdöl und Erdgas haben ihre Grenzen aufgezeigt. Ab 2017 will die Regierung gewisse Subventionen erheblich reduzieren, bzw. streichen.
    Die privaten Haushalte müssten denn tiefer in die Tasche greifen, was für Geringverdiener sehr problematisch werden würde. Der soziale Frieden im Land wäre höchst gefährdet, und davor hat der Staat ziemlich viel Angst.

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