ⵎⵉⵍⵉⴰ

Messe 20 SIMEM Oran

Algerien als flächenmäßig größtes Land Afrikas ist mit seiner knapp 40 Millionen Einwohnern und seiner guten geostrategischen Lage zu Europa ein wichtiger und lukrativer Markt für deutsche Unternehmen aus fast allen Branchen. Wegen seiner politischen und wirtschaftlichen Führungsrolle in Nordafrika und in der Sahelzone gilt das nordafrikanische Land bei den Marktstrategen als das Tor zum großen Markt des afrikanischen Kontinents.

Der Aufbau einer modernen medizinischen Infrastruktur und die Einführung und Integration eines privaten Gesundheitssystems im staatlichen Gesundheitssektor Algeriens bietet vielen deutschen klein- und mittelständischen Unternehmen große Chancen, neue Märkte in einer der wichtigsten EU-Nachbarregionen (Tamazgha ⵜⴰⵎⴰⵣⵖⴰ (Groß-Nordafrika): Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen, Mauretanien, Mali, Tschad, Niger, Ägypten) zu erschließen. Deutsche Firmen mit Produktionsstätten in Algerien können den nordafrikanischen Standort mittel- und langfristig als Hauptbrücke zum kontinentalen Markt Afrikas ausgebauen.

Die Teilnahme vieler namhaften ausländischen Firmen aus dem Gesundheitssektor an der 20. Auflage der algerischen Messe für das Krankenhauswesen und die Medizintechnik am 12. April in Oran, die 2. größte Messestadt Algeriens, unterstreicht die große Bedeutung dieses besonderen Standorts für diesen Wirtschaftssektor.

Nach den Angaben der Organisatoren haben fast 400 Unternehmen ihre Teilnahme an der 20. Auflage der Internationalen Messe für Krankenhausausstattung und medizinische Geräte (SIMEM 2017), vom 12. bis 15. April auf dem Messegelände "Mohamed Benahmed" in Oran, bestätigt.

Bemerkenswert ist die große Beteiligung internationaler Firmen aus vielen Industrieländern aus Ost und West, darunter China (61 Unternehmen), Italien (32), Deutschland (28), Frankreich (26), USA (23), Türkei (20), gefolgt von Spanien (15), Südkorea (13), Japan (9), Österreich (5), Indien (5), England (4), Belgien (4), Schweiz (4), Brasilien (3), Taiwan (3), Pakistan (2) und die Niederlande (2). 

Neun (9) Länder sind jeweils durch ein Unternehmen vertreten, nämlich Argentinien, Kanada, Ägypten, Ungarn, Libanon, Litauen, Polen, Portugal und Tunesien.

„Die Zahl der Teilnehmer an der diesjährigen SIMEM-Ausgabe hat sich gegenüber der Teilnehmeranzahl des vergangenen Jahres 2016 fast verdoppelt“, erklärte mit großer Freude der Messedirektor, Herr Chaouch, das wachsende Interesse der internationalen Akteure des Gesundheitssektors.

„Auf einer Ausstellungsfläche, die fast doppelt so groß wie im letzten Jahr, werden den Besuchern viele wertvolle und innovative Medizinprodukte, u.a. medizinische Bild-Systeme, Instrumente, Messgeräte, Hörgeräte, Produkte für Laboranalysen, Chirurgie, Orthopädie, Krankenhaushygiene, Management von Krankenhausabfällen und zahlreiche Dienstleistungen und IT-Systeme (Wartung, Spezialsoftware, Datenbanken und medizinische Verzeichnisse, Consulting, Publishing ...) präsentiert„ erklärte Herr Chaouch.

Die diesjährige Ausgabe wird auch durch eine starke Präsenz vieler Firmen aus dem Dentalbereich gekennzeichnet, ergänzte SIMEM-Chef Chaouch und fügte hinzu, „dass auch die spezielle medizinische Möbelindustrie aus dem Inland und Ausland ein breites Spektrum präsentieren wird, um die unterschiedlichen Bedürfnisse im Gesundheitswesen bei der Erneuerung der Ausrüstung der alten und neuen Krankenhäuser und der neuen klinischen Projekte gerecht zu werden“.

 

(Quelle APS)

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