ⵎⵉⵍⵉⴰ 

Algier Lagos DZ Afrika l

Gegen die wirtschaftliche Übermacht der Weltkonzerne des heutigen Globalisierungszeitalters und die globalen Umwelt- und Sicherheitsprobleme haben einzelne Nationalstaaten keine Chance. Dies gilt vor allem für die afrikanischen Länder. Sie sind gezwungen, zusammenzurücken und zu kooperieren, um die Grundlagen für den Frieden und Wohlstand ihrer Völker zu schaffen. Eine wichtige Basis dafür ist die Schaffung von länderübergreifenden logistischen Infrastrukturen, wie Autobahnen, Eisenbahnen und Pipelines, die die einzelnen Länder verbinden.

Trans-Sahara-Highway Algier-Lagos

Transsaharienne Highway DZDie Projektarbeiten der über 4.600 km langen transsaharischen Autobahn Algier-Lagos, die die drei Länder, Algerien, Niger und Nigeria vom Norden bis zum Süden traversiert und die beiden Hauptstädte Algeriens und Nigerias verbindet, werden in diesem Jahr abgeschlossen, um diesen Trans-Sahara-Highway im kommenden Jahr 2018 für den Verkehr freizugeben, sagte vor zwei Wochen der algerische Minister für die Maghreb-Angelegenheiten, die Afrikanische Union und für die Arabische Liga, Herr Abdelkader Messahel, in der Sendung "Hiwar Assaa" (~Diskussion der Stunde) des algerischen Staatsfernsehens.

„Die Trans-Sahara-Autobahn ist strategisch und wichtig, weil sie Partnerschaften zwischen Afrikanern fördert. Denn die Infrastruktur ist die Grundlage aller wirtschaftlichen Kooperationen,“ erklärte Messahel weiter und argumentierte, dass die algerische Regierung eine hohe Priorität für dieses Transsahara-Projekt gegeben hat, um den Algier-Lagos-Highway über den Niger im Jahr 2018 operativ nutzen zu können.

„Algerien mit unserem Gewicht und seinem Potenzial hat die Grenzen zu Niger erreicht und darüber hinaus, um mit der Autobahn von Algier nach Lagos (4.600 Km) anzukommen“, fügte der Minister hinzu und ergänzte, dass der Restabschnitt mit einer Länge von 220 km auf dem Gebiet von Niger in diesem Jahr (2017) fertiggestellt wird.

Der Minister kündigte außerdem den Baubeginn einer anderen Autobahnstrecke an, die den Tschad mit dem Trans-Sahara-Highway verbindet, um Zentralafrika zu integrieren.

Das Projekt wird von allen betroffenen Ländern und der Afrikanischen Entwicklungsbank gefördert. Algerien als größter Beitragszahler hat, nach den Angaben des algerischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten, bisher 3 Milliarden Dollar in diesem Projekt investiert.

Mega-Projekt: Gas-Pipeline Algier-Lagos

Das Gaspipeline-Mega-Projekt wurden im Rahmen der NEPAD-Initiative vom algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika und den ehemaligen Präsidenten Nigerias, Olusegun Obasanjo, Südafrikas, Thabo Mbeki, und Senegals, Sénégala Abdoulaye Wade, entwickelt.

In diesem Zusammenhang wurden die beiden Ölkonzerne Algeriens und Nigerias, Sonatrach und NNPC, beauftragt, in einer Partnerschaft eine ca. 4.500 km lange Trans-Sahara-Gaspipeline zu projektieren und zubauen.

Die ca. 4.500 km langen Gas-Pipeline erstreckt sich von Warri im Bundesstaat Delta (Nigeria) über den Niger bis nach Arzew im Nordwesten Algeriens und endet mit einer Unterwasser-Pipeline auf dem Meeresgrund des Mittelmers an der Küste Spaniens.

Die einzelnen Haupt-Abschnitte dieser Trans-Sahara-Mega-Gaspipeline haben eine Länge von ca.1.100 km (Nigeria), 850 km (Niger), 2.500 km Algerien und 230 km (Mittelmeer-Spanien). Die Kapazität der Pipeline wird auf 30 Kubikmeter jährlich geschätzt.

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten der erdölexportierenden Länder wegen der lang anhaltenden Niedrig-Preisen des schwarzen Golds wollen die beiden Hauptfinanziers dieses Projektes, Algerien und Nigeria, das 12 Milliarden US-Dollar schwere Mega-Projekt realisieren.

In einem am 30. März veröffentlichen Zeitungsartikel der nigerianischen Tageszeitung „Leadership“ mit dem Titel „Nigeria engagiert sich am Trans-Sahara-Gas-Pipeline-Projekt“ betonte der Generaldirektor des nigerianischen Ölkonzerns NNPC, Dr. Maikanti Kacalla Baru, die Bereitschaft seines Landes den Bau der Mega-Gas-Pipeline voranzutreiben.  

Der NNPC-Chef geht von einem ehrgeizigen Zeitplan aus und betonte, dass die Pipeline ab 2020 in Betrieb gehen wird. In diesem Zusammenhang wies der Generaldirektor des nigerianischen Ölkonzerns darauf hin, dass die Bundesregierung von Nigeria über 400 Millionen US-Dollar für den Start der Projektarbeiten bereitgestellt hat.

Issad Rebrab: Trans-Afrika-Gia-Eisenbahn-Projekt

Siehe Artikel: Algeriens Dollar-Milliardär Rebra will ein Giga-Schienennetz in ganz Afrika schaffe

ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ

People in this conversation

  • Je voudrais bien lire plus dans cette affaire.
    Je suis Algérienne vivant en France, auparavant en Allemagne, et je voudrais aussi lire du français.
    Merci a Algerien Heute pour son travail !

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  • Il y a environ 5 mois, j avais ecrit :
    "Le plus grand entrepreneur algérien, Issad Rebrab (CEVITAL) est par contre bloqué dans ses projets, car malheureusement n´ayant pas les relations voulues dans un pays encore aux mains des affairistes. Il faudrait que cela change positivement."
    On veut toujours bloquee Rebrab, parce qu il ne veut pas rentrer dans les magouilles. Il doit sa richesse et sa reussite grâce a son travail.


    "Lors du Forum d´affaires algéro-allemand tenu à Berlin janvier 2016, il y´avait apparemment 200 hommes d´affaires algériens.
    Un ami présent m´a raconté un peu le déroulement de cette rencontre. Celui qui a capté les attentions, plus que les ministres présents, c´est bien Ali HADDAD.
    Et je pense que c´est pour cela qu´autant d´hommes d´affaires sont venus, ainsi que 200 hommes d´affaires allemands.
    Cette idée de partenariat avec Washington Post vient certainement de lui. Travailler avec les Americains est une bonne initiative. Les Americains aiment les gens qui réussissent.
    Bayou a cité US-Algeria Business Council (USABC). Je ne sais pas quel rôle joue cette agence dans les relations algéro-américaines. Mais j´ai vu qu il y a beaucoup de sociétés membres.
    La morale de l´histoire, c´est que le président du Forum des Chefs d´enttreprises (FCA) attire de par sa richesse, ses relations politiques et sa vision d´un partenariat gagnant-gagnant, les investisseurs. Le plus grand entrepreneur algérien, Issad Rebrab (CEVITAL) est par contre bloqué dans ses projets, car malheureusement n´ayant pas les relations voulues dans un pays encore aux mains des affairistes. Il faudrait que cela change positivement.

    Ce qui est important, c´est qu´il ne faudrait pas que la bureaucratie algérienne mette des bâtons dans les roues aux investisseurs américains, comme elle l´a fait aux autres investisseurs étrangers. Dans le passé, cela a causé pas mal de problèmes et ils ont dû quitter notre pays."

    about 5 months ago

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  • Ich finde den AH-Bericht und auch das Kommentar von Bayou ziemlich gut!
    Das ist in der Tat, ein kühner Traum: Gigantischer afrikanischer Gleisprojekt, das aus Afrika ein Konjunkturmotor machen soll!
    ich wollte wissen, wer Issad Rebrab wirklich ist. Ich habe bei Google recherchiert und habe Vieles herausgefunden.
    Aber der von Bayou angehängten AH-Artikel gibt kompakt gesehen, alles, was man über Rebrab wissen sollte.

    http://www.algerien-heute.de/wirtschaft/1812-issad-rebrab-auf-der-liste-des-forbes-dollar-milliard%C3%A4re.html

    Ein Milliardär wie er, der vom Staat oft ignoriert wurde, könnte die Rettung sein. Das Erdöl ist nicht die Rettung, zumal nun Sonatrach, wie man überall liest, in den Händen eines verurteilten Geschäftsführer liegt. Das begreife ich bis jetzt nicht.

    Der größte Unternehmer Algeriens könnte aber dazu beitragen, viele wirtschaftliche Probleme Algeriens zu beheben.
    Aber wir leben in einer Zeit, wo die Entscheidungsträger nur am eigenen Profit denken. Sie sagen, wir sind Moslems und respektieren alles, sie tun es aber nicht und wollen nur ihre Taschen voll stopfen.

    Wann kommt der Tag, an dem man sich endlich sich daran sehnt, das verletzte Land Algerien zu respektieren und zu schützen?

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  • Issad Rebrab (CEVITAL) und sein kühner Traum vom gigantischen afrikanischen Gleisprojekt, das aus Afrika ein Konjunkturmotor machen soll!

    Der Geschäftsführer des größten algerischen Unternehmens CEVITAL, unter der 10 reichsten Afrikas, will ein Mega-Trans-Afrika Eisenbahn-Projekt ins Leben rufen.
    Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wer Issad Rebrab kennt, weißt, dass er zu seinem Wort steht.

    Im Mittelpunkt einer lebhaften Konferenz, sprach Issad Rebrab am 20. und 21. März 2017 in Genf (Schweiz) vor Führungskräften aus Politik und Wirtschaft, und erläuterte sein ehrgeiziges Ziel.
    Ein Mega-Eisenbahn-Projekt, das das gesamte afrikanische Kontinent, vom Norden bis Süden verbinden würde.
    Vom Mittemeer bis zu Sambia sind 9.000 Km Gleis zu realisieren, die etwa 36 Mrd. USD benötigen.
    Vieles spricht für dieses Projekt, denn er will die existierenden Linien in Anspruch nehmen und auch modernisieren.

    Was für ein Gewinn für Afrika und seine Wirtschaft!
    Was für ein Gewinn für Europa, die damit weniger Asylsuchenden zu ihr kommen würden!
    Es ist klar, dass ein Verbund aus Banken aus Afrika, Europa, IWF und Weltbank zusammen arbeiten müssen.
    Issad Rebrab, einer der reichsten Männer Afrikas, verfügt über ein Vermögen von 2,7 Mrd. EUR, und könnte auch dazu beitragen, dieses Mega-Projekt zu realisieren.

    http://www.algerien-heute.de/wirtschaft/1812-issad-rebrab-auf-der-liste-des-forbes-dollar-milliard%C3%A4re.html

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