Salafist Hamadache Eine Petition, die die algerische Justiz auffordert, den pseudo-Salafisten-Imam, Abdelfattah Hamadache Ziraoui, zu verhaften und zu verurteilen, wurde heute auf Facebook gestartet.

Abdelfattah Hamadache, der sich sebst als Cheikh nennt, rief am Mittwoch (17.12.) die algerische Regierung öffentlich auf, einen der derzeitig besten algerischen Schriftsteller, Kamel Daoud, mit dem Tod zu bestrafen.

Unter dem Titel "Verfolgen von Abdelfattah Hamadache wegen Anstiftung zum Mord" wurde die Petition von Hunderten von Menschen aus verschiedenen Bereichen unterzeichnet.

"Wir, Algerierinnen und Algerier, verurteilen auf das Schärfste den Mord-Aufruf des selbsternannten Führers der algerischen Salafisten, Abdelfattah Hamadache Ziraoui, gegen den Autor und Journalisten Kamel Daoud", schrieben die Initiatoren dieser Petition. Die Initiatoren gaben zu, dass sie über diese pseudo-Fetwa von solchen "pseudoreligiösen Abenteurer" nicht erstaunt sind. Denn was in Ghardaia passiert

In einem angespannten politischen Klima der Toleranz herrscht derzeit in Algerien eine Wiederbelebung des religiösen Extremismus, heißt es in der Petition, die in Arabisch, Französisch und Englisch verfasst wurde. Darin rufen die Initiatoren den Justiz- und Innenminister auf, ein Verfahren gegen diese Mord-Aufrufe zu eröffnen, die sie an den schlimmsten Momente Algeriens gegen die GIA, die ehemalige algerische Gruppe des Islamisten-Armee erinnern. "Wir bringen hiermit unsere aktive und volle Solidarität mit dem Schriftsteller Kamal Daoud zum Ausdruck", bekräftigen sie ihre Verbundenheit.

Die RCD solidarisiert sich mit dem Schriftsteller und Kolumnist Kamel Daoud

Die algerische Partei für Kultur und Demokratie (RCD) verurteilt die Aufstachelung zum Mord an den Schriftsteller und Kolumnist Kamel Daoud auf das Schärfste. In einer heute veröffentlichten Erklärung prangerte die RCD die Gefahren für die Meinungsfreiheit und den aktuellen Aufstieg des religiösen Extremismus in Algerien. Die RCD erklärt ihre volle Solidarität mit Kamel Daoud und allen intellektuellen Eliten des Landes und fordert von den zuständigen Behörden, alle Künstler, Schriftsteller und Journalisten vor jeder Bedrohung einer körperlichen und/oder seelischen Unversehrtheit zu schützen. Die algerischen Intellektuellen, die bereits in den 1990 Jahren einen extrem hohen Preis für die Religions- und Meinungsfreiheit bezahlt haben, müssen heute wieder gegen die extremistischen Islamisten für ihr Leben kämpfen.

Said Sadi: "Der Kampf von Kamel Daoud geht uns alle an"

In diesem Zusammenhang betont Said Sadi, der Ex-Chef der RCD-Partei, "Der Kampf von Kamel Daoud geht uns alle an". Er bedauert zutiefst das ohrenbetäubende Schweigen der algerischen Behörden in diesem Fall, die in der Tat nie gezögert haben, wenn es darum geht, friedliche Proteste zu unterdrücken. Said Sadi ist der Auffassung, dass "der Kampf von Kamel Daoud alle Algerier angeht." Facebook-Link: SOLIDARITE_AVEC_KAMEL-DAOUD, (übertragen ins Deutsche, Quellen cd-algerie.org, algeriepatriotique.com, elwatan.com)

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