Madani Mezrag 1

In einem Interview im algerischen TV-Privatsender „El Watan TV“ drohte am vergangenen Sonntag  (3.10.) der ehemalige Gründer und Chef der Terrorgruppe AIS (Armée Islamique du Salut), der bewaffnete Arm der ehemaligen islamistischen FIS-Partei, Madani Mezrag,den algerischen Präsidenten mit "wir werden kräftig zurückschlagen.“

Madani Mezrag reagierte mit einem scharfen Ton und warnend auf die ablehnende Erklärung des Präsidenten bezüglich seiner Absicht, in die algerische politische Bühne mit einer eigenen Partei zurückzukehren. Vor gut einer Woche, am 29.9.2015, anlässlich des 10. Jahrestages der Annahme der algerischen „Charta für Frieden und nationale Versöhnung“ durch die Volksabstimmung vom 29. September 2005, erteilte Präsident Boutekflika dem ehemaligen Chef der AIS-Terrorgruppe ein klares „Nein“ zu seiner Absicht, eine eigene politische Partei gründen zu wollen.

Madani hat große Zweifel an die Echtheit der Präsidentenerklärung. "Hinter dieser Erklärung stecken andere Kräfte. Der Gesundheitszustand des Präsidenten erlaubt ihm nicht, solche Entscheidungen zu treffen …“, sagte der selbsternannte „Emir“ Mezrag.

„Präsident Abdelaziz Bouteflika hat uns bereits im Jahr 2009 in seinen Reden in Tlemcen und Oran bezüglich unserer Rechte einen großen Fehler begangen. Wir haben damals stark und heftig geantwortet. Und heute! Der Präsident wiederholt wieder den gleichen Fehler“, sagte Ex-Terroristenchef Mezrag und drohte mit „Feuer“: „Wenn der Präsident seinen Fehler nicht korrigiert und seine Entscheidungen nicht zurücknimmt, werden wir sehr stark zurückschlagen. Er wird einiges von mir hören, was er zuvor von niemanden gehört hat.“

Zu Ahmed Ouyahia, der Generalsekretär der RND-Partei und Stabschef des Präsidenten sagte er: „Die Person, die mir sagt, war ich tun und unterlassen soll, muss erst noch geboren werden.“

Madani Mezrag erzählte einige Details über seine damalige Vereinbarung mit der algerischen Armee, die, seiner Aussage nach, in der algerischen TV-Nachrichtensendung um 20:00 Uhr verlesen wurde. "Damals kamen zu uns, Ali Benflis als Gesandter des Präsidenten, General Fodil Cherif als Vertreter des damaligen Militärchefs Mohammed El Amari und General Ismail El Amari als Vertreter der Polizei- und Gendarmerie-Führung."

"Auf diesem Treffen versicherte uns Ali Benflis, dass uns der Präsidentenerlass vom Januar 2000 vor Verfolgung schützt und alle zivile Rechte gibt. Ali Benflis bat mich, mit der Wiederaufnahme der politischen Arbeit eine Weile abzuwarten, etwa ein bis anderthalb Jahre", behauptete der Ex-Terroristenchef.

 

 

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