ⵎⵉⵍⵉⴰ 

Belhadj FIS 1 Chef

Populäre Führer der verbotenen ehemaligen islamistischen FIS-Partei stehen Jahrzehntelang nach dem Verbot und der Auflösung ihrer Partei, die Islamische Heilsfront (Front islamique du salut - FIS -), im März 1992 unter schärfste Beobachtung der algerischen Sicherheitsdienste.

Die ehemaligen Gründer und Lenker der aufgelösten FIS-Partei von Abbas Madani, Ali Belhadj, Madani Mezrag und Co, träumen immer noch von der Rückkehr auf die algerische politische Bühne und von der Teilnahme an den kommenden algerischen Parlamentswahlen im Jahr 2017. Aber sie träumen nicht nur, sie schmieden konkrete Pläne, um ihre Anhänger und alle anderen islamistischen Kräfte für ihre Ziele zu mobilisieren. 

Die algerischen Sicherheitskräfte sind von den letzten Bewegungen von Ali Belhadj hellwach geworden. Grund sind die vermehrten Aktivitäten des 2. Ex-FIS-Parteichefs in Constantine. Seit einigen Tagen tagt der Ex-FIS-Chef in der Hauptstadt des algerischen Ostens und konferiert mit seinen Anhängern. Gestern nahm er Bezug auf die neusten politischen Angriffe des Generalsekretärs der mächtigsten und alleinherrschenden FLN-Partei Algeriens, Amar Saadani, gegen den ehemaligen Chef der algerischen Geheimdienste (DRS) Toufik .

In einer Villa in El Khroub, eine kleine Stadt südsüdöstlich von Constantine, die von einem ehemaligen FIS-Führungskraft gemietet wurde, soll sich Ali Belhadj mehrmals mit FIS-Parteikadern getroffen haben, meldete heute (17.10.) das freie algerische Onlinemagazin liberte-algerie.com.

Ein zentraler Punkt, nach liberte-algerie.com, der auf der Tagesordnung dieser Treffen stand, war das Thema der Entwicklung einer neuen Strategie zur Rückkehr auf die algerische Politik-Landschaft.

Das Verbot der Ex-FIS-Partei und der politischen Tätigkeiten ihrer ehemaligen politischen Akteure scheint Ali Belhadj nicht besonders zu stören. Er sucht mit seinen engsten Ex-FIS-Führern und -Anhängern seiner islamistischen Ideologie nach neuen Wegen, legal an den Parlamentswahlen 2017 teilzunehmen, um später die Macht in Algerien zu übernehmen und einen islamischen Staat in Nordafrika zu konstruieren.

Ein Puzzle-Stück dieser neuen Strategie von Ali Belhadj scheint sein Besuch eines einflussreichen Mudjahid (Ehemaliger Freiheitskämpfer im Algerienkrieg gegen Frankreich), names Benchikou, in seinem Haus in Constsantine zu sein.

In diesem Zusammenhang will offensichtlich der Ex-Islamistenchef Ali Belhadj vom endgültigen Riss zwischen dem mächtigen Machtapparats des Präsidenten Bouteflika und dem Toufik-Clan, Ex-Chef der algerischen Geheim- und Sicherheitsdienste Algeriens (DRS), profitieren.

Der Toufik-Clan (DRS) wurde mit der Entmachtung seines Chefs vor mehr als einem Jahr zerschlagen. Trotz seiner Entmachtung bleibt allerdings Ex-DRS-Chef Toufik für die algerischen Machthaber sehr gefährlich. Denn er besitzt hochbrisante und gefährliche Geheiminformationen über alle Mitglieder des gesamten Machapparates (Politiker und Militärs) während des schlimmsten Terrorkrieges in den 1990er Jahren in Algerien.

Der Ex-Generalchef der algerische Geheimdienste, DRS-Chef Toufik, konnte in den 1990er Jahren die FIS-Partei und ihren militärischen Arm (GIA) infiltrieren und später mit Hilfe des algerischen Militärs zerschlagen.

 

 

(Quelle liberte-algerie.com)

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