ⵎⵉⵍⵉⴰ Sessahel Koehler

Der algerische Außenminister Abdelkader Messahel traf gestern (Do 15.02.) in Berlin den persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs für Westsahara, a.D. Bundespräsident Horst Köhler.

Das Treffen ist Teil der Konsultationen und Bemühungen vom UN-Beauftragten Köhler mit den beiden Parteien Westsahara-Konfliktparteien, Marokko und der Westsahara-Befreiungsorganisation, Polisario, sowie den Nachbarstaaten Algerien und Mauretanien im Rahmen des ihm von der Uno übertragenen Mandats zur Lösung des Westsahara-Problems.

Horst Köhler präsentierte dem algerischen Außenminister die Ergebnisse seiner Konsultationen mit verschiedenen hochrangigen afrikanischen Beamten, darunter der ruandische Präsident Paul Kagame, der derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, die Führer der Kommission der Afrikanischen Union und die der Europäischen Union.

In diesem Zusammenhang wurde der Beitrag der Afrikanischen Union zur Lösung des Westsahara-Konflikts diskutiert, insbesondere im Hinblick auf den Beschluss des Gipfels der kontinentalen Organisation vom Januar 2018, in dem die direkten Verhandlungen zwischen Marokko und der Demokratischen Arabischen Republik Sahara gefordert werden.

Bei diesem Treffen erinnerte Außenminister Messahel daran, dass die Frage der Westsahara, die seit 1963 auf der Liste der afrikanischen Gebiete, die ohne eine frei gewählte Selbstregierung stehen, eine Frage der Entkolonialisierung sei, deren Lösung auf der Grundlage der Ausübung des Selbstbestimmungsrechts im Einklang mit der einschlägigen Doktrin und Praxis der Vereinten Nationen basiert. Er erinnerte auch an die Bedeutung des Prinzips der Unveränderbarkeit der Grenzen, die zur Zeit der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten geerbt wurden.

Der UN-Sonderbeauftragte für die Westsahara, Ex-Bundespräsident Horst Köhler, hat Algerien im Oktober vergangenen Jahres im Rahmen einer Rundreise in der nordafrikanischen Region besucht. Bei dieser ersten Reise von Köhler in Nordafrika besuchte der UN-Beauftragte einen großen Lager mit Vertriebenen des Westsahara-Konflikts in Tindouf (Südwest-Algerien). Dort leben nach Schätzungen bis zu 200.000 Flüchtlinge. 

 

ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ  

(Quelle: dia-algerie.com)

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