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ⵎⵉⵍⵉⴰ 

Integration kein Problem sondern Symptom

Integration an sich ist kein Problem, sondern ein Symptom einer fehlenden gesellschaftlichen und politischen Vision für eine zukunftsorientierte, zivilisierte und offene Gesellschaft, in der es selbstverständlich und normal ist, dass sich ihre Mitglieder, unabhängig von ihren unterschiedlichen Bildungsniveaus, ihrem unterschiedlichen Aussehen, ihren unterschiedlichen politischen und/oder religiösen Vorstellungen oder ihren unterschiedlichen „Wurzeln“, offen, vorurteilsfrei und respektvoll begegnen, voneinander lernen und keine Angst zu haben, einen Fehler zu machen, zu versagen, nicht akzeptiert, gesellschaftlich und sozial ausgeschlossen zu werden.

Integration als zentrales Problem fixiert zu betrachten und dafür eine schnelle Lösung zu suchen und sie (die Integration) nicht als ein klares Symptom eines fundamentalen und tiefliegenden gesellschaftlichen Problems anzusehen und anzuerkennen, ist eine logisch-falsche Interpretation dieses grundlegenden Sachverhalts, die ausschließlich Symptome kurzfristig bekämpft aber zu keiner substantiellen Lösung für die Ursachen der oberflächlichen Integrationsprobleme führen kann.

Die globale Internet- und Wissensrevolution des 21 Jahrhunderts macht aus der Erde ein Dorf, erweitert radikal unsere kognitiven Prozesse und Horizonte und schafft uns eine neue real-virtuelle Heimatsphäre, die ortsunabhängig ist und unsere bisher ortsfixierte Heimat ersetzt.

Gesucht ist daher eine neue Vision für eine innovative und humane Gesellschaftsform, die dem neuen Zeitalter der modernen Wissensgesellschaften entspricht und in der sich jeder Mensch mit allen seinen Ausprägungen und Facetten wiederfinden kann und nach seiner Fasson im Rahmen eines menschenorientierten, vernunftbasierten und auf eine qualitative Demokratie basierenden Systems verwirklichen kann.

Heute und in diesem Kontext sind intelligente politische Eliten und Visionäre gefragter denn je. Sie haben die große und schwere Aufgabe, ihre Völker auf dem Weg zu den neuen unausweichlichen Gesellschaftsformen mit ihren revolutionären Veränderungen dieses 21. Jahrhunderts fördernd zu begleiten und ihnen, auf der Basis der Chancengleichheit alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, sich zu selbstständigen, konstruktiv-kritischen, selbstreflektierenden und proaktiven Gesellschaftsmitgliedern entwickeln zu können.

Im Angesicht der oben dargestellten Anforderungen an alle Einflussreichenden Deutschlands, vor allem Politiker, Funktionäre und Meinungsmacher der Medienlandschaft, ist die Özil-Integrationsdebatte nicht nur eine falsche Debatte, sondern eine dumme und sinnlose Diskussion, die uns viel Zeit und Nerven kostet, die Gesellschaft spaltet und uns von den wahren, zentralen und immens wichtigeren Aufgaben ablenkt, die dringend gelöst werden müssen, wenn Deutschland eine wichtige und führende Rolle in der Welt der rasanten Innovationen des 21. Jahrhunderts spielen will.

Deutschland hat noch alle Trümpfe in der Hand und der berühmte Satz der Kanzlerin Merkel „Wir schaffen das“ gilt immer noch. Denn Deutschland ist viel zu intelligent und zu stark, um an diesem von Populisten mit primitiven Fremdenhass gonflierten Problem scheitern zu können. Das wäre viel zu einfach und gegen jegliches Naturgesetz der Logik und Vernunft.

Denn die allermeisten Einwanderer, die sogenannten „Bürger mit Migrationshintergrund“ und die allermeisten Flüchtlinge, die heute in Deutschland sind, unabhängig davon, ob sie nach dem Grundgesetz berechtigt sind oder nicht, sind eine große menschliche Chance für Deutschland, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial, interkulturell und innovativ, noch mehr, besser und stärker zu wachsen.

Schließlich gelten das Human- und das Sozialkapital eines Unternehmens heute schon, und in den zukünftigen Wissensgesellschaften erst recht, als die wichtigsten Erfolgsfaktoren eines modernen und wettbewerbsfähigen Unternehmens schlechthin.

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