ⵎⵉⵍⵉⴰ 

Trainer Belmadi

Die langen Verhandlungen hinter den Kulissen mit einigen international bekannten Trainern aus dem Ausland, vor allem mit Vahid Halilhodžić, Hervé Renard und Marc Wilmots, haben am Ende nichts gebracht. Der Chef der algerischen Fußballföderation, Khaieddine Zetchi, konnte keinen von diesen erfahrenen Coaches überzeugen, die Geschicke der algerischen Fußballnationalmannschaft zu übernehmen. Die Gründe wissen nur die Beteiligten selbst. Wahrscheinlich lag es drei Ursachen, Chemie, Strategie und Geld.

Gestern (02.08.) wurde die Vereinbarung zwischen dem neuen Nationaltrainer, Djamel Belmadi und der Präsident der algerischen Fußballföderation (FAF), Khaireddine Zetchi, in Paris (Frankreich) nach zwei Marathonverhandlungen unterzeichnet und offiziell auf der Website der FAF veröffentlicht.

Laut der FAF wird Djamel Belmadi, ehemaliger Kapitän der Grünen, der algerischen Fußball-Nationalmannschaft, den glücklosen Rabah Madjer mit einem Vertrag erben, der ihn bis zur WM 2022 in Katar mit der algerischen FAF verbinden wird.

Kurz nach der Unterzeichnung der Vereinbarung wurde Djamal Belmadi interviewt:

Sie sind zurück zur algerischen Nationalmannschaft, aber dieses Mal als Trainer, welche Gefühle haben Sie dabei?

"Ganz ehrlich, ich freue mich und ich bin stolz wie damals als ich das Trikot der Nationalauswahl trug. Der einzige Unterschied liegt jetzt in der Verantwortung, die größer und größer geworden ist, … Diese neue Verantwortung ehrt und motiviert mich."

Und Sie fühlen sich in der Lage, diese neue und schwere Herausforderung anzunehmen?

"Wenn ich nicht sicher gewesen wäre und auch nur das geringste Zweifel gehabt hätte, hätte ich niemals zugestimmt, am Verhandlungstisch zu sitzen. Ich denke, ich bin gut gerüstet, um diese Mission zu erfüllen. Ich habe die notwendige Erfahrung, ich bin seit 10 Jahren im Coaching. Sie wird mir in meinem neuen Job helfen."

Offenbar stimmte die Chemie zwischen euch beiden (Trainer Belmadi und FAF-Chef Zetchi) von Anfang an?

„Ja. Wir sprachen über die Funktionsweise der Auswahl, die Vision der Arbeit, was getan werden muss, um die Nationalmannschaft aus ihrer aktuellen schlechten Lage herauszuführen. Wir haben erkannt, dass unsere Ideen konvergieren und die Zusammenarbeit möglich ist."

Ihre Mission beginnt im September mit einem offiziellen Match im Rahmen der CAN-2019-Qualifikationsspiele gegen Gambia. Haben Sie irgendwelche Befürchtungen?

"Was ich weiß, ist, dass die Mission, die algerische Auswahl zu trainieren, nicht einfach ist. Wir brauchen viel Arbeit, um diese schwere Aufgabe zu lösen. Ich bin von meinem Ehrgeiz und meinem Wunsch motiviert, diese Herausforderung anzunehmen. Und nichts ist unüberwindbar, ich glaube einfach daran und arbeite mit der Hilfe und dem Beitrag aller."

Ihr Vertrag läuft bis 2022, der nächsten WM von Katar. Kehren Sie (nach Katar) in der Rolle eines WM-Mannschaftstrainers zurück?

Sicherlich, nicht nur für mich, sondern besonders für Algerien. Wir waren bei der letzten Weltmeisterschaft in Russland abwesend und ich nehme an, dass es vielen Algeriern weh getan hat. Aber bevor wir diesen Ziel 2022 erreichen können, werden wir zwischenzeitlich zwei CAN spielen und uns behaupten müssen. Also werden wir Schritt für Schritt gehen und die Dinge werden sich weiterentwickeln.

Eine Ihrer ersten Aufgaben besteht darin, die Liste der Nationalspieler zu erstellen, die von der schweren Konfrontation mit Gambia betroffen sind. Wann haben Sie vor, dies zu tun?

"Mitte August, denke ich, werden wir eine erweiterte Liste aufstellen, die danach weiter verfeinert wird, sobald Daten vorliegen und in unseren Händen liegen."

Haben Sie schon Ihr Mitarbeiter-Team gebildet?

"Nein, noch nicht. Bis auf Azziz Bouras, der der Trainer der Torhüter sein wird. Ich werde einen Co-Trainer und einen Fitnesstrainer rufen. Ich hätte gerne meine Mitarbeiter, die ich in Katar hatte, aber sie haben es vorgezogen, an ihrem Platz zu bleiben. Ich werde daher die Posten mit anderen Personen mit Männern besetzen, die ich wählen muss und, die Teil des Arbeitsprozesses sein werden, den wir für das Gute und das Beste der Nationalmannschaft halten."


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ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ  

(Quelle algerie1.com)

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