ⵎⵉⵍⵉⴰ

Tourismus Konfoederation

Eine nationale Konföderation der verschiedenen Tourismusakteure in Algerien (Confédération nationale du tourisme et voyages) soll vor Ende 2017 gegründet werden, um den Tourismussektor neu zu entwickeln, erklärte der Chef der nationalen Vereinigung der algerischen Hotels (FNH), Ahmed Oulbachir, gegenüber der algerischen Presseagentur APS und betonte dabei, die zentrale Rolle dieser neuen Organisation für den professionellen Neuaufbau des Tourismussektors in Algerien.

Der Hoteliers-Chef Oulbachir kündigte am vergangenen Samstag im Rahmen der 18. Auflage der internationalen Tourismusmesse (SITEV, 18.-22.5.) in Algier, die neue organisierte Zusammenarbeit der verschiedenen nationalen Vereinigungen und Akteure des algerischen Tourismussektors an, darunter die Vereinigung der Fremdverkehrsämter (FNOT), die nationalen Reise- und Tourismusverbände (FNAT), die nationalen Fluggesellschaften und andere nationalen und regionalen Organisationen dieser Branche.

Für die Entwicklung einer professionellen Tourismusbranche in Algerien ist die Existenz einer schlagkräftigen Organisation notwendig, die mehr Gewicht und große Repräsentativität der verschiedenen Akteure hat. Durch die neue Konföderation wird es für die Mitglieder möglich sein, mit der algerischen Regierung mit einer gewichtigen Stimme über die neuen Möglichkeiten zu konsultieren, um neue Wege und Lösungen zum Aufbau eines zukunftsorientierten und modernen Tourismussektors zu finden, fügte Herr Ouldbachir hinzu.

Speziell auf die Aussichten zur Entwicklung seines Hotelsektors wies der Hoteliers-Chef auf die im Bau befindlichen 1.600 Hotels der mittleren Klasse mit einem Projektfortschritt von 60 bis 70% hin und ergänzte, dass Algerien derzeit rund 1.900 Hotels, größtenteils mittlerer Klasse, hat.

1.490 Reisebüros und Mangel an Professionalität

Die größten Probleme und Schwachstellen der Tourismusbranche in Algerien sieht Herr Oulbachir in der Mangel an qualifizierten Personal und in der geringeren Professionalität auf allen Ebenen. „Wir müssen jetzt vor allem in Ausbildung investieren, denn die aktuelle wirtschaftliche Situation (dramatischer Rückgang der staatlichen Erdöleinnahmen) erinnert uns daran, dass wir verpflichtet sind, diesen Sektor neu zu beleben“, sagte er.

Mit einem Plädoyer für die „Dringlichkeit“ einer Wiederbelebung des nationalen Tourismussektors fordert der Vertreter der nationalen Reise- und Tourismusverbände (FNAT), Mohamed Attou. Er beklagt, dass von den 1.490 registrierten Reisebüros und -agenturen auf nationaler Ebene nur ein paar Dutzend als professionell betrachtet werden können. Der FNAT-Vertreter spricht sogar von einer politischen Obdachlosigkeit und kritisiert das Fehlen einer staatlichen Entwicklungsstrategie der gesamten Tourismusbranche.

Herr Attou beklagte aber auch die hohen Kosten der Hotel-Infrastrukturen und die schlechte Qualität der Dienstleistungen. Dagegen begrüßte er die neuen Maßnahmen zur Lockerung der Verfahren zur Ausstellung eines Einreisevisums nach Algerien.

Nach Attou, sollte eine Plattform, wie SITEV (Algeriens Tourismusmesse), eine Chance für ausländische Tourismusagenturen sein, um ihre Produkte in Algerien anzubieten und nicht nur für inländische Akteure. Algerische Tourismusagenturen sollten das Ziel haben, die Destination Algerien im Ausland attraktiv zu machen, propagierte Herr Attou.

Herr Attou forderte in diesem Zusammenhang von allen Verantwortlichen aus der Politik, Medien, Zivilen Gesellschaft, Unternehmen etc., die Förderung einer neuen Kultur des Tourismus in Algerien, u.a. durch verschiedene Sensibilisierungskampagnen in den Medien und allen Bereichen der Gesellschaft.

 

ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ

 

 

(Quelle APS)

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