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ⴻⵍⵎⵉⵍⵉⴰ

DZ Panama Papers

Die französische Tageszeitung Le Monde enthüllte am Montag (04.4.) neue Details über die drei algerischen Herren, Farid Bedjaoui, Omar Habour und Reda Hemche. Als Provisionsgelder kassierten sie zusammen 230 Millionen Euro für Auftragsvermittlungen im Rahmen des Bestechungsskandals "Sonatrach II".

Farid Bedjaoui, Neffe des ehemaligen algerischen Außenministers Mohamed Bedjaoui und enger Freund des ehemaligen Energieministers Chakib Khelil, hat eine Vielzahl von Offshore-Firmen bei der panamaischen Firma Mossack & Fonseca in den frühen 2000er Jahren gegründet, schrieb die französische Zeitung im Kontext des großen Enthüllungsprojektes "Panama Papers ". 

Auf das Bankkonto eines seiner Briefkastenunternehmen, Perle Partners Ltd, überwies das italienische Unternehmen Saipem, im Korruptionsskandal „Sonatrach II“, 198.000.000 €. Saipem zahlte den Betrag als Bestechungsgelder an Führungskräfte des algerischen Staatsunternehmens Sonatrach, um Aufträge zu bekommen.

Ein Teil dieses Betrags wurde, nach Le Monde, an Sorung Associates Inc., eine weitere Briefkastenfirma von Herrn Bedjaoui bei Mossack & Fonseca, transferiert, der auch Konten bei der Privatbank Edmond de Rothschild SA in Genf besitzt.

Über ein Konto derselben Firma (Sorung Associates Inc.) erhielt Reda Hemche, ehemaliger Stabschef des CEO von Sonatrach und Neffe des Ex-Ministers Chakib Khelil, 1.750.000 Euro.

Omar Habour, ein anderer Name, der im Korruptionsskandal Saipem/Sonatrach zitiert wurde, besitzt mit Farid Bedjaoui die Briefkastenfirma „Minkle Consultants SA“, die ebenfalls bei der panamaischen Firma Mossack & Fonseca gegründet wurde. Herr Habour, der eine Immobilie mit Chakib Khelil in Maryland (USA) besitzt, bekam 30 Millionen Euro.

"Panama Papers" zeigen außerdem, dass Omar Habour, der auch im Unaoil-Korruptionsskandal verwickelt ist, vier anderen Offshore-Gesellschaften (Briefkastenfirmen) bei Mossack & Fonseca besitzt, schrieb Le Monde.

Farid Bedjaoui wird seit 2013 durch einen internationalen Haftbefehl vom Juli 2013 von der Mailänder Staatsanwaltschaft gesucht.

Mehr als 100 Journalisten aus 76 Ländern nahmen an der Analyse und Auswertung der sogenannten Panama Papers teil, die vom Internationalen Konsortium des Investigativen Journalisten (ICIJ) koordiniert wurde. Die Panama Papers der Firma Mossack & Fonseca, die auf die Gründung und Management von Briefkastenfirmen spezialisiert ist, sind 11 Millionen Dateien schwer.

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