ⵎⵉⵍⵉⴰ

EU DZ Assoziation 1

Das EU-Algerien-Assoziierungsabkommen wurde im Jahr 2002 unterzeichnet. Es trat am 1. September 2005 in Kraft. Das Ziel des Abkommens ist die bestehenden Bindungen zwischen der EU und Algerien auf der Grundlage einer symmetrischen Partnerschaft zu stärken und zu etablieren. Was hat sich seitdem für die algerische Exportwirtschaft geändert?

Eine einfache Bewertung der Auswirkungen des Algerien-EU-Assoziationsabkommens über den Handel im Intervall 2005-2015 zeigt eine magere Verbesserung der algerischen Nicht-Kohlenwasserstoff-Exporte. Im Gegensatz dazu erhöhte sich das Importvolumen des nordafrikanischen Landes aus der EU deutlich.

In zehn (10) Jahren Algerien-EU-Assoziierungsabkommen haben sich die algerischen Nichtkohlenwasserstoff-Exporte in die EU auf 14 Milliarden Dollar, 1,4 Mrd./Jahr, akkumuliert während sich die Importe auf 220.000.000.000 $ mit einem Jahresdurchschnitt von 22 Milliarden beliefen, nach den offiziellen Angaben der nationalen algerischen Außenhandels-Agentur (Algex). 

Die algerischen Exporte in den EU-Ländern erhöhten sich von $ 597 Mio. im Jahr 2005 auf $ 2,3 Mrd. im 2014. Im vergangenen Jahr (2015) gingen sie auf $ 1,6 Mrd. zurück.

Algerien nutzt seine EU-Agrarquoten nicht aus

Bezüglich der algerischen Ausfuhren von zollfreien Waren aus dem Agrarsektor, Lebensmittel und landwirtschaftlichen Erzeugnisse, nutzte Algerien die vereinbarten Agrarquoten mit der EU nicht aus.

Zum Beispiel: Im Jahr 2015 belief sich die Ausfuhr von algerischen Kartoffeln in die EU auf 24 Tonnen in Wert von 11.500 Dollar, während die von der EU gewährte Quote für Algerien 5.000 Tonnen beträgt. Dieses entspricht gerade die „lächerliche“ Quote von 0,5%.

Ähnlich geht es dem algerischen Olivenöl. Algerien exportierte 35 Tonnen Olivenöl im Jahr 2015 im Wert von 134.000 $ und konnte somit nur 3,5% der EU-Quote von 1.000 Tonnen verbrauchen.

2015 lag der Quotenverbrauch beim Export von Teigwaren und Couscous in die EU bei 0,44% und 12,5% im Wert von $ 9.000 bis $ 210.000.

Außerhalb der EU-Quotenregelung exportierte Algerien in die EU folgende Erzeugnisse: Zucker, Datteln, alkoholfreie Getränke, Johannisbrotbaum-Samen und Kakaobutter.

 

Über 50% der algerischen Importe stammen aus der EU

52% der Gesamteinfuhren Algeriens zwischen 2005 und 2015 stammen aus der Europäischen Union. Sie stiegen von $ 10.700.000.000 im Jahr 2005 auf $ 29.700.000.000 im Jahr 2014 und auf $ 25.300.000.000 im Jahr 2015.

Bereits vor der Unterzeichnung des EU-Algerien-Assoziierungsabkommens war die EU mit 50%-Marktanteil ein wichtiger Partner von Algerien. Nach dem Inkrafttreten des Abkommens nahmen die Exporte der EU-Mitgliedsländer, insbesondere Spaniens, Italiens und Frankreichs nach Algerien zu.

Der Wert der algerischen Einfuhren von Industriegütern aus der EU erhöhte sich in den letzten zehn Jahren deutlich, vor allem für Fahrzeuge, Medikamente und Baumaterialien. In diesem Bereich profitiert Deutschland am meisten.

 

Deutsches Know-how für algerische Firmen

Die allermeisten algerischen Unternehmen träumen vom Export ihrer Produkte nach Europa. Allerdings stehen sie alle vor drei Hauptproblemen: Das Know-how-, Qualitäts- und das Bürokratieproblem. Das Letztere können sie relativ leicht lösen, wenn sie die ersten beiden Probleme gemeistert haben.

Auf dem ersten Blick erscheinen die drei Probleme für deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer fast unlösbar. Für Deutschland-Algerien-Kenner sind sie allerdings eher „normal.“

Auch viele deutsche Unternehmen träumen davon, ihre Produkte und Dienstleistungen in Algerien und Nordafrika gewinnbringend zu verkaufen.

Genau diese Konstellation, bei der algerische Firmen auf deutsches Know-how und Qualitätsmanagement angewiesen sind und deutsche Unternehmen einen zuverlässigen Bürokratieproblemlösungspartner brauchen, ist eine gute Gelegenheit, die von beiden Seiten nicht verpasst werden darf, um eine deutsch-algerische gewinnbringende Win-Win-Partnerschaft zu generieren.

Mit einem deutschen Partner, der die Know-how- und Qualitätsmanagementprobleme eines algerischen Unternehmens löst, und einem algerischen Unternehmer, der alle Hebel in Bewegung setzt, um alle Bürokratieprobleme in Algerien zu lösen, sind die drei Hauptschwierigkeiten im Prinzip lösbar.  

Der nächste Schritt aus deutscher Sicht, um eine deutsch-algerische Business-Partnerschaft in die Tat umzusetzen ist die Suche nach einem geeigneten Partner in Algerien und umgekehrt für einen algerischen Unternehmer, der seinen passenden deutschen Partner in Deutschland sucht.

Genau zu diesem Zweck und um leichter und schneller in der digitalen Welt gefunden zu werden, wurde der erste gemeinsame deutsch-algerische internet-basierte Business-Markt namens DZDmarket.de realisiert. Auf DZDmarket können sich deutsche und algerische Unternehmen gleichermaßen in einer der innovativsten Formen präsentieren, um jederzeit von potentiellen Businesspartnern und/oder Kunden gezielt oder zufällig gefunden zu werden.

DZDmarket.de bietet den deutschen und algerischen Unternehmen an, sich auf der Google Map, die geographische Karte von Google, mit viersprachigen textuellen Informationen über das Unternehmen (Deutsch, Arabisch, Französisch und Englisch) und entsprechenden Fotos und Videos zu Produkten und Dienstleistungen innovativ darzustellen, um zielorientiert in Algerien und Nordafrika und umgekehrt in Deutschland und in der EU bekannt zu werden.

Hier ist ein Bespiel: www.dzdmarket.de

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