ⵎⵉⵍⵉⴰ 

D DZ Zusammenarbeit

Nach den Parlamentswahlen im vergangenen Mai folgte prompt eine umfassende Regierungsumbildung durch den algerischen Staatspräsidenten Bouteflika. Er ernannte einen neuen Premierminister, Herrn Abdelmadjid Tebboune, und viele neue Minister für wichtige Ressorts, wie Auswärtige Angelegenheiten (Abdelkader Messahel), Finanzen (Abderrahmane Raouia), Energie (Mustapha Guitouni) und Industrie (Mahdjoub bedda).

Angesichts der angespannten Wirtschafts- und Finanzlage des größten nordafrikanischen Landes wegen der langanhaltenden Tiefstpreise des Erdöls, blieb dem algerischen Präsidenten offenbar keine andere Wahl als einen radikalen Schnitt in der alten Sellal-Regierungsmannschaft durchzuführen, mit der Hoffnung, die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Landes in den nächsten Jahren zu verbessern.

Gleich nach seiner Amtsübernahme vor etwa acht Wochen startete der neue Regierungschef Tebboune eine umfassende Generalinspektion aller Staatsausgaben. Im Rahmen dieser Überprüfung, die sicherlich noch mehrere Monate dauern wird, sollen alle bisherigen Projekte der Vorgängerregierung genauer unter die Lupe genommen werden.  

In diesem Zusammenhang versucht die neue algerische Regierung, durch neue bilaterale Gespräche mit mehreren entwickelten Industrieländern und neue wirtschaftliche Partnerschaften bessere Rahmenbedingungen für eine grundlegende Erneuerung und Diversifizierung der algerischen Wirtschaft herzustellen, um sich aus der starken Abhängigkeit von der Öl- und Gaswirtschaft zu befreien.

Nach den Konsultationen mit der EU, USA, Kanada und Frankreich in den vergangenen Wochen wurde gestern (Mo. 17.7.) der deutsche Botschafter, S.E. Michael Zenner, vom neuen algerischen Finanzminister, Abderrahmane Raouya, in Algier empfangen.

Nach den Angaben der algerischen Presseagentur APS und entsprechend einer Presserklärung des algerischen Finanzministeriums wurden im Rahmen dieses Treffens die Potentiale für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Algerien und Deutschland erörtert.

Demnach informierte der neue algerische Finanzminister den deutschen Botschafter über die Grundzüge des Aktionsplanes der neuen algerischen Regierung, die u.a. die Modernisierung der öffentlichen Finanzen und des Bankensystems, die Umstrukturierung und Diversifizierung der Wirtschaft und die Förderung von Investitionen betreffen.

Finanzminister Raouya hob gegenüber dem deutschen Botschafter die realen Möglichkeiten der deutschen Unternehmen vor, die der Entwicklung und Diversifizierung der algerischen Volkswirtschaft helfen können und plädierte für eine Verstärkung der algerisch-deutschen Wirtschaftspartnerschaften in vielen Bereichen, vor allem in der Automobilindustrie, Solarenergie und in den großen Entwicklungsmöglichkeiten für KMU-KMIs.

Für seinen Teil bedankte sich der deutsche Botschafter, S.E. Michael Zenner, für den herzlichen Empfang und betonte die Bereitschaft Deutschlands und deutscher Unternehmen, bei der Entwicklung der algerischen Wirtschaft zu helfen und den Diversifizierungsprozess durch die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den deutschen und algerischen Unternehmen zu fördern.

 

ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ

 

(Quelle APS)

 

 

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