ⵎⵉⵍⵉⴰ 

D Autoteile

Die Liste der Globalplayer der Automobilhersteller, die sich in den letzten Jahren in Algerien niedergelassen haben ist lang. Darunter sind namhafte Automobilkonzerne, wie Daimler-Benz, Volkswagen, Toyota, Hyundai, Peugeot, Renault und Scania. Die Gründe dafür sind vor allem die zentrale geostrategische Lage Algeriens in der südlichen EU-Nachbarregion, seine riesengroße Fläche mit 2,4 Millionen Quadratkilometern (ca. 6 Deutschland), sein großer Reichtum an Bodenschätze, sein immenses Energie-Potential sowie eine junge Bevölkerung mit über 40 Millionen Menschen.

Das starke Engagement dieser zahlreichen Automobilkonzerne in Algerien eröffnet für viele deutschen mittelständigen Unternehmen aus dem Bereich der Herstellung von Autoteilen und Autozubehör gute Absatz- und Expansionschancen.

 

Vor knapp vier Monaten ein B2B-Treffen zwischen den Vertretern von neuen (9) deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Automobilindustrie und Ersatzteile und vielen Repräsentanten algerischer Firmen in Algier von der AHK-Algerien organisiert, um den Kontakt zwischen den interessierten Partnern beider Länder zu fördern und die Entstehung neuer deutsch-algerischen Partnerschaften in diesem Bereich zu erleichtern (s. auch Deutsche Automobilindustrie setzt auf Standort Algerien).

In diesem Zusammenhang betonte Algeriens Industrieminister Yousfi am Sonntag (14.01.) auf einer Pressekonferenz am Rande eines Arbeitsbesuchs in der Provinz Relizane im Nordwesten Algeriens, dass das Ziel der algerischen Regierung darin besteht, keine einfache Fahrzeugmontage, sondern eine solide Automobilindustrie in Algerien zu bauen.

Bei der Gelegenheit appellierte der Industrieminister an die Verantwortlichen der verschiedenen Fahrzeugmontagewerke, die bereits Hunderttausende von Fahrzeugen in Algerien montieren, so bald wie möglich mit der lokalen Fertigung von Ersatzteilen und andere Komponenten zu beginnen.

Dabei kündigte der Minister im kommenden März ein nationales Treffen an, bei dem die Vertreter von Fahrzeugmontage- und Zuliefer-Unternehmen zusammenkommen, um Partnerschaften für die Entwicklung und Bereitstellung einer Produktionsplattform für die verschiedenen Fahrzeugzubehörteile zu schaffen.

Während seines Besuchs weihte der Industrieminister eine Stahl- und Verpackungsanlage im Industriegebiet Sidi Khettab der Provinz Relizane ein, die mehr als 100 Arbeitsplätze schafft. In der gleichen Industriezone eröffnete Minister Yousfi eine Fabrik für Stromkabel, wodurch 90 Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Der Minister besuchte bei der Gelegenheit das deutsche Fahrzeugmontagewerk der deutschen Volkswagen-Marke im Industriegebiet von Sidi Khettab, das seit seiner Inbetriebnahme im Juli 2017 rund 15.000 Fahrzeuge produziert hat. Diese Anlage wurde im Rahmen einer algerisch-deutschen Partnerschaft zwischen der Sovac-Gruppe und der deutschen Volkswagen AG gebaut (s. dazu auch VW in Algerien)

Mit einer Fläche von 150 Hektar ist die Mehrmarkenfabrik des deutschen VW-Konzerns zur Montage verschiedener Fahrzeuge der Marken, Volkswagen, Seat und Skoda ist der zweitgrößte VW-Werk in Afrika. 

In dem Montagewerk können täglich bis zu 200 Fahrzeuge der Modelle Volkswagen Golf, Volkswagen Caddy, Seat Ibiza und Skoda Octavia gefertigt werden. Ab 2018 wird die lokale Fertigung um die Modelle Volkswagen Polo und Skoda Fabia erweitert.

 

ⵏⴰⵊⵉⴱ  ⵅⴰⵏⵅⴰⵔ

(Quelle: algeriepatriotique.com)

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